[Persönliches] Meine Schätze – Die drei Babys

Hallo ihr Lieben,

in meinem ersten Schweinchenbeitrag habe ich euch eine Fortsetzung versprochen, die ich nun liefern möchte. Ich hoffe, dass ich mich dieses Mal kürzer fassen kann, damit ich euch nicht komplett überrumpel. Ich liebe meine kleinen Würmer so sehr, dass ich stundenlang von ihnen schreiben könnte.

Meine beiden Böckchen, Lillebror und Fantomas und später Lillebror und Mozart, habe ich im Urlaub immer in eine Notstation gebracht, bei der ich auch bei Fragen anrufen konnte und mit deren Betreiberin ich mich gut verstehe. Als mein kleiner Lille von uns gegangen ist und Mozart allein war, habe ich sie um Rat und auch um Gesellschaft für meinen kleinen hinterbliebenen Schatz gebeten. Sie hatte zu dem Zeitpunkt vier kleine Mädchen da, von denen ich mir eines aussuchen durfte. Habt ihr schon einmal vier Tierbabys nacheinander auf dem Arm gehabt und musstet euch für eins entscheiden? Ich konnte das nicht. Unseren Stall haben wir glücklicherweise großzügig gebaut, sodass es kein Problem darstellte, dass ich mich schlussendlich für zwei Mädchen entschieden habe: Das kleinste Schweinchen aus dem Wurf und das Farbigste.

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Mit der Namensfindung habe ich mich bei meinem braunen Schatz sehr schwer getan. Favouriten waren Lila, Tiffy, Babette und Rosa (die anderen Ideen weiß ich gar nicht mehr). Nach 1-2 Wochen habe ich den Namen Mari entdeckt, den ich irgendwie sehr passend fand. Fragt mich nicht warum, vorher habe ich den Namen noch nirgends bewusst wahrgenommen.

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Mein (damals) kleinstes Schweinchen hatte seinen Namen schon auf dem Heimweg: Lotta. An diesem Namen habe ich nicht eine Sekunde gezweifelt: Lotta aus der Krachmacherstraße (kennt das Buch jemand?).

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Zuhause angekommen musste Mozart seine Mädchen erst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Er schien aber sehr begeistert und die drei zogen in den großen Stall ein. Im Vergleich zu meinen vorherigen Männern waren die kleinen Neuzugänge sehr schreckhaft, bei jedem Geräusch oder Angucken stapelten sie sich in einem ihrer Häuschen. Dieses Schreckhafte hat sich bei klein Lotta jedoch rasch gelegt und sie fing an neugierig zu werden und sogar Leckerlis aus der Hand zu nehmen.

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Lotta war es auch, die die Rampen und die Ebenen des Stalls für sich entdeckte. Und neugierig, wie Meerschweinchen sind, liefen ihr die anderen beiden bald hinterher. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich ich war, dass der Stall endlich richtig genutzt wurde! (Zugegebenermaßen freue ich mich mittlerweile nur noch bedingt darüber, da ich den Stall weniger praktisch geplant habe: Die unterste Etage ist sehr schwer zu reinigen, weshalb ich sie momentan geschlossen halte, bis ich endlich zum Umbauen komme.)

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 Auch wenn Mari noch immer das uns gegenüber schüchternste Schweinchen aus dem Stall ist, merken wir doch täglich, wie sie immer mehr auftaut und damit mein Herz zum Schmelzen bringt.

Und Mozart? Ich glaube, dass unser kleiner Mann sehr glücklich über seine weibliche Gesellschaft ist. Jedenfalls liegt er oft tiefenentspannt in seinem Heuturm und scheint sein Leben zu genießen! Mozart hat sich in dem letzten Jahr zu einem kleinen Schmuser entwickelt, der es sich auch auf dem Arm gern einmal gemütlich macht. Das hätte ich vor 1,5 Jahren nie gedacht.

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Habt ihr auch Tiere zu Hause? Ich würde auch eure Geschichten gern lesen und  freue mich daher über Links hierzu in den Kommentaren.

 

Liebe Grüße
eure
Signatur2

3 thoughts on “[Persönliches] Meine Schätze – Die drei Babys

  1. Ach was sind die süß!
    Aber ich finds wahnsinnig interessnat, dass deine Mädels mit dem einen Kerl so gut auskommen… Kenne das halt nur, dass man die paarig, also 2 Männer und/oder 2 Weiber hält etc.

    • Hallo Sarah,
      also soweit ich weiß, ist es für die Tiere am natürlichsten in einem Harem (also mehrere Frauen auf einen kastrierten Mann) gehalten zu werden. Bockgruppen können zwar auch gut gehen, sind aber angeblich manchmal etwas schwieriger. Mädchen sollte man nicht allein halten (habe ich gehört), da sie gesundheitliche Probleme bekommen können, wenn kein Böckchen da ist, mit dem sie sich (theoretisch, da er kastriert sein sollte) paaren können.
      Das ist allerdings auch nur theoretisches Wissen von mir. Ich hatte ja vorher immer nur Männchen.
      Liebe Grüße
      Judith

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